Natur pur

Garbsen | Sankt Peter-Ording: Westküstenpark
Der Westküstenpark bietet einem die Möglichkeit, die Tiere der Küstenregion kennen zu lernen, ohne sie in ihrem natürlichen Lebensraum zu stören. Der Park umfasst ca. 14 Hektar Fläche, die als klassische Grünlandfläche und als Wasserlandschaft gestaltet sind 

 

Dithmarscher Speicherkoog
Der Dithmarscher Speicherkoog an der Meldorfer Bucht gehört zu den jüngsten eingedeichten Gebieten an der deutschen Nordseeküste. Deichschluss war erst in den 1980er Jahren. Die Nähe zum Wattenmeer, weite Flachwasser und Grünlandflächen sowie die guten Beobachtungsbedingungen machen das Gebiet ganzjährig interessant für Vogelbeobachter. Es zeichnet sich insbesondere durch seine reiche Wasservogelwelt aus; so sind alleine 48 Limikolenarten im Gebiet nachgewiesen worden. Die Naturschutzgebiete "NSG Kronenloch" und "NSG Wöhrdener-Loch" im Nordteil werden vom NABU betreut und sind Teil des RAMSAR Gebietes "Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer und angrenzende Gebiete". 

 

Naturzentrum Katinger Watt
Im Naturzentrum Katinger Watt in Tönning erfahren Eltern und Kinder, wie aus einer Flussmündung ein Koog wurde. Dioramen, Aquarien und der verzauberte Garten machen Lust auf Natur-Entdeckungen. Bei einer der zahlreichen Veranstaltungen wandern die Familien im Watt, forscht der Nachwuchs bei den Nachmittagen für Kinder und staunen alle bei der Fledermausführung.

 

Sehenswert

Das Eidersperrwerk 
"Ihr sollt mich nicht vertreiben schrie Hauke Haien und bohrte seine Hacken fest in den Klei." 

Dieses Zitat aus Theodor Storm`s Schimmelreiter spiegelt wohl, wie kein anderer Text den Kampf der Friesen gegen den "blanken Hans", die Naturgewalten der Nordsee wieder. Was mit Verbindungsdämmem von Warften begann, entwickelte sich bis heute zu einer durchgehenden Festlandsdeichlinie von etwa 300 km Länge. Ein Teil dieses Sturmflutschutzes ist die 1973 fertiggestellte Eiderabdämmung mit dem Eidersperrwerk. 

Das Eider-Sperrwerk mit seinen fünf, jeweils 40 m breiten Sielöffnungen, wurde von 1968 bis 1973 im Mündungstrichter der Eider, etwa 15 km unterhalb von Tönning, errichtet. Es stellt neben dem Sturmflutschutz auch die Vorflut und die Schifffahrt auf der Eider sicher.